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Videoüberwachung  Video_XS

Allgemeines
Kameras
Objektive
Monitore
Videorecorder
Beleuchtung für Videoaufzeichnungen
Video-Sensoren
Türsprechanlage
Checkliste

Allgemeines

Videoüberwachungsanlagen (kurz VÜA) wurden ursprünglich nur in den streng bewachten Zonen beim Militär und der Industrie sowie bei Banken und Juwelieren eingesetzt. Durch die sinkenden Anschaffungskosten ist es inzwischen auch für Privatpersonen erschwinglich, die Haustür, die Wohnräume und das Freigelände mit einer Videoanlage zu überwachen.

Videoüberwachungsanlagen werden auch unter dem Begriff "CCTV" angeboten. CCTV ist die englische Abkürzung für "Closed Circuit Television" - hierbei handelt es sich um ein TV-System, welches nur von einem geschlossenen Benutzerkreis (closed curcuit) genutzt werden kann.

Bei der Überwachung bestimmter Bereiche (z.B. Türbereich, Freigelände oder Lagerflächen) ist es nicht notwendig, dass der Monitor ständig von Ihnen oder einer Wachperson beobachtet wird. Die Videoanlage kann selbständig auf Bewegungen im erfassten Bereich reagieren und Alarm auslösen (s. Kapitel Video-Sensoren).

Bei dem Einsatz der Videoanlage an der Haustür ist es sinnvoll, die Anlage mit einer Gegensprechanlage zu kombinieren, damit eine Kommunikation mit dem Ankömmling möglich ist, ohne dass die Tür geöffnet werden muss.

Die Videoaufzeichnung einer Straftat kann wertvolle Hilfestellung bei der Aufklärung leisten, da sie Aussehen des oder der Täter(s) sowie den Tathergang realitätsgetreu wiedergibt.

Hinweis:
Bei der Auswahl der einzelnen Komponenten der Videoüberwachungsanlage müssen alle Einzelteile (Kamera, Monitor, Beleuchtung etc.) aufeinander abgestimmt sein. Nur so ist sicher gestellt, dass die Videoüberwachungsanlage das bestgewünschte Ergebnis liefern kann und ggf. in dem Gesamtkonzept entsprechend eingebunden wird. Lassen Sie sich daher von einem Fachhändler beraten.

In dem Gespräch und der Beratung mit dem Errichter werden die entscheidenden Grundlagen geklärt:

  • was soll die Anlage leisten?              Video - Hinweis
  • Ermittlung der technischen Anforderungen unter Berücksichtigung von
    - Überwachungsbereich
    - Umgebungsbedingungen
    - Videoaufzeichnung
    - Weiterleitungsmöglichkeiten (z.B. Bildübertragung auf das Handy)

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Kameras

Kameras für Videoüberwachungsanlagen werden in verschiedenen Größen angeboten. Früher wurden hauptsächlich Röhrenkameras verwendet. Inzwischen haben sich CCD (Charge Coupled Device)-Kameras durchgesetzt. Bei diesem Kameratyp wird das Bild nicht von einer Röhre, sondern von einem Mikrochip aufgezeichnet. Die Bauform ist erheblich kleiner als die der Röhrenkameras.

CCD-Kameras haben folgende Vorteile:
·    Kompakte Bauform
·    Aufzeichnung in Schwarzweiß oder Farbe
·    Die Kamera ist sofort betriebsbereit
·    Beste Wiedergabequalität
·    Lange Lebensdauer
·    Geringer Wartungsaufwand
·    Sehr widerstandsfähig gegenüber Vibrationen und Stößen, unempfindlich gegenüber magnetischen und elektrischen Störfeldern.

Die Aufzeichnung ist in Schwarzweiß oder in Farbe möglich; für den privaten Einsatz ist zu prüfen, ob die Aufzeichnung in Schwarzweiß ausreichend ist.

Bei der Auswahl einer Kamera ist die Bild-Auflösung für die Qualität der Wiedergabe entscheidend. Monitor und Videoaufzeichnung können das aufgenommene Bild nicht mehr verbessern. Eine schlechtes Bild bleibt auch mit einem hochauflösenden Monitor ein schlechtes Bild. Auf dem Markt werden inzwischen Kameras mit einer Auflösung von 1,3 Megapix angeboten. Diese Auflösung ist besser als die des normalen Fernsehens.

Überwachung des Außenbereichs

Bei der Ausrichtung der Kameras müssen viele Faktoren wie z.B. Sonneneinstrahlung und bereits vorhandene Lampen oder Scheinwerfer beachtet werden (Blendgefahr). Die Platzierung der Kameras sollte daher von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Außerdem sollten die Kameras so positioniert sein, dass keine unüberwachten Bereiche entstehen.

Zu achten ist auf Witterungsbeständigkeit der Kameras (z.B. Schutz vor Kälte und Nässe). Zu diesem Zweck werden Kameraschutzgehäuse aus Metall und aus Kunststoff angeboten. Ein beheiztes Kameragehäuse hilft gegen Beschlagen des Objektivs. Es sollten keine Schwenkkameras, sondern auf einen bestimmten Bildwinkel ausgerichtete, fest installierte Kameras verwendet werden, damit im entscheidenden Moment die richtige Einstellung gewährleistet ist. Das bedeutet natürlich, dass durch die fest installierten Kameras der gesamte Außenbereich lückenlos erfasst werden muss.

Innenraumüberwachung

Die Videoüberwachung von Innenräumen dient in erster Linie der Identifizierung des oder der Täter. Die Anlage sollte daher in einem Bereich installiert werden, den der Täter bei einem Einbruch höchstwahrscheinlich durchqueren muss. Wichtig ist hier eine für den Täter nicht sofort sichtbare Montage, um Sabotageangriffe zu vermeiden. Dies lässt sich gut mit CCD-Kameras erreichen, da sie u.a. wesentlich kleiner als Röhrenkameras sind. Vor allen Dingen muss das Aufzeichnungsgerät gut versteckt und/oder geschützt werden, denn ein Täter wird bei Verdacht auf Videoüberwachung zuerst dieses Gerät suchen und es zerstören.

Die verdeckte Montage einer Videoüberwachungsanlage gestaltet sich normalerweise nicht ganz einfach. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Anlagenteile in die vorhandene Einrichtung zu integrieren, z.B. in Schränke, als Buchattrappe im Regal oder hinter Blenden. Selbstverständlich scheidet bei verdeckter Montage die Beleuchtung mit normalen Scheinwerfern aus, da sonst die Kamera bemerkt werden könnte. Es gibt nur die Möglichkeit einer Infrarotbeleuchtung. Infrarotlicht arbeitet in einem für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbaren Bereich und ermöglicht eine sehr gute Bildqualität sowohl bei Dunkelheit als auch bei Tageslicht. Im Fachhandel werden spezielle infrarotdurchlässige Blenden angeboten, hinter denen die Kamera installiert werden kann.

Die Kameras sollten an einen Langzeitvideorecorder oder einem PC (mit Video-Aufzeichnung) angeschlossen werden.

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Objektive

Die Auswahl des geeigneten Objektivs ist für die Qualität der gesamten Anlage entscheidend. Als wichtigste Kriterien sind dabei der Kameratyp, die Entfernung des zu filmenden Bereichs zum Objektiv sowie die Lichtverhältnisse am Einsatzort anzusehen.

Monitore

Als Monitor bezeichnet man den Bildschirm, auf dem die Videoaufnahmen wiedergegeben werden. Der Monitor einer Videoüberwachungsanlage muss auf die Kameras abgestimmt werden, d.h. die Auflösung des Monitors sollte der Kameraleistung (Pixelanzahl) entsprechen. Die beste Kamera lohnt sich nicht, wenn die Auflösung des Monitors zu niedrig ist und keine entsprechende Bildqualität liefert.

Die Monitorgröße wird vom Betrachtungsabstand bestimmt, d.h. je größer der Abstand des Betrachters vom Gerät ist, um so größer muss der Monitor sein. Die Größe des Monitors wird in der sogenannten Bildschirmdiagonale gemessen und sollte 9" bis 12" (23 cm bis 31 cm) betragen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können an einem Monitor die Bilder mehrerer Kameras zeitgleich dargestellt werden.

Werden mehrere Kameras an einem Monitor angeschlossen (zwei oder vier Kameras pro Monitor), ist entweder ein automatisches Umschalten in bestimmten Zeitintervallen möglich, oder der Bediener schaltet am Gerät von einer Kamera zur nächsten (z.B. bei der Überwachung von Gartenpforte und Haustür). Zur übersichtlichen und vollständigen Überwachung sollten nicht mehr als vier Kameras an einen Monitor angeschlossen werden. Bei einer größeren Zahl an Kameras sollte ein zusätzlicher Monitor verwendet werden.
Sollen zeitgleich verschiedene Bereich "beobachtet" werden, dann ist es auch möglich, an einem Monitor mehrere Kameras anzuschließen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Monitor diese Möglichkeit bietet bzw. ein entsprechendes Umschaltgerät verwendet wird. Diese Verfahren haben Sie vielleicht schon bei einer Tankstelle oder im "Supermarkt" gesehen. Der gesamte Verkaufsraum und der Außenbereich kann "lückenlos" und ständig überwacht werden. Diese Anwendung kann aber auch im privaten Bereich sinnvoll sein. So können Gartenpforte und Haustür zeitgleich betrachtet werden.

Videorecorder

Soll der überwachte Bereich nicht nur zeitweise eingesehen werden, wie z.B. der Türbereich, wenn jemand klingelt, sondern rund um die Uhr überwacht werden, müssen die Bilder aufgezeichnet werden. Eine kontinuierliche Aufzeichnung ist bei der Verkaufsraumüberwachung, an Tankstellen oder in Wohnräumen während der Abwesenheit der Bewohner oder bei Alarmauslösung erforderlich. Die Aufzeichnung erfolgt mit einem digitalen Rekorder (PC, Festplatten-Rekorder) oder mit Hilfe eines VHS-Videorekorders. Wichtig ist, dass der VHS-Rekorder für den Langzeitbetrieb ausgelegt ist.

Bei der Aufnahme von Bilder ist zu überlegen, ob ständig alle überwachten Bereich aufgezeichnet werden, oder ob es ausreichend ist, nur entsprechende Alarmereignisse zu speichern. Bei der Speicherung von Alarmereignisse müssen Bewegungsmelder, Lichtschranken oder eine entsprechende Software die Videoaufzeichnung einschalten.
Die Verwendung einer entsprechenden Überwachungssoftware mit Bildauswertung ist besonders komfortabel, da die Überwachungsbereich direkt am Monitor eingestellt werden können. Lichtschranken und Bewegungsmelder sind zunächst fest montiert und der Überwachungsbereich ist somit festgelegt. Bei der Überwachungssoftware können einzelne Überwachungsfelder, bzw. "Stolperdrähte" mit geringem Aufwand festgelegt und kurzfristig korrigiert werden.

Bei der VHS-Aufzeichnung ist die Aufzeichnungsdauer durch die begrenzte Spiellänge der VHS-Kassette eingeschränkt, dennoch es möglich ist, bis zu 960 Stunden (40 Tage) aufzuzeichnen; hierbei werden nur Einzelbilder im Sekundenrhythmus aufgenommen.
Bei der Verwendung von Digitalrekordern ist die Aufzeichnungsdauer fast unbegrenzt. Die Kapazität von Festplatten (Speichermedium in einem Digitalrekorder) schreitet unaufhaltsam und mit riesigen Schritten voran. Inzwischen werden 500 GB bzw. 1 TB-Platten verwendet. Zeitgleich können mehrere Videoanschlüsse aufgezeichnet und überwacht werden.

Unter Berücksichtigung der geplanten Anwendung ist zu überlegen, ob wirklich alles und überall aufgenommen werden muss. Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Sie kommen nach drei Wochen aus dem Urlaub zurück. Am nächsten Tag stellen Sie fest, dass jemand versucht hat über die Kellertür ins Haus einzudringen. Danke der Videoaufzeichnung können Sie den Zeitpunkt und evtl. sogar den Täter feststellen bzw. eine Täterbeschreibung abgeben. Hierfür ist es nur notwendig, dass Sie die Videoaufzeichnung prüfen. Das Problem ist jetzt, wie finden Sie dieses Ereignis in dem Überwachungsvideo - nachdem Sie die 3 Wochen Non-Stopp aufgenommen haben...?
Empfehlenswert wäre in diesem Fall, dass nur bestimmte Ereignisse aufgezeichnet werden. Somit könnte sich die automatische Aufzeichnung darauf beschränken, dass dreimal Nachbars Katze an der Kellertür vorbei gelaufen ist und einmal ein Einbrecher am Werk war....jedoch ohne großen Erfolg, da die Kellertür entsprechend gut gesichert ist. (weitere Infos zur Sicherung von Türen können Sie auf unserer Web-Seite "Türen" entnehmen)

Hinweis:
Zur Vermeidung eines Sabotageangriffs ist es ganz entscheidend, dass der Videorecorder von einem Einbrecher nicht entdeckt werden. Häufig ist es sinnvoll, wenn die Kameras - wegen der abschreckenden Wirkung - sichtbar montiert sind; allerdings sollte auch hier die Montage sabotagesicher ausgeführt werden.

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Beleuchtung für Videoaufzeichnungen

Für eine qualitativ gute Videoaufzeichnung ist die ausreichende Beleuchtung des gefilmten Bereichs überaus wichtig. Damit nicht nur bei Tageslicht, sondern auch bei Dunkelheit eine Überwachung ermöglicht werden kann, müssen Scheinwerfer installiert werden. Innenräume werden für Videoaufzeichnungen meist nicht hell genug sein, so dass hier generell eine Zusatzbeleuchtung notwendig ist. Kriterien für die Ermittlung der erforderlichen Beleuchtungsstärke sind u.a. die Lichtstärke des Objektivs und die Entfernung zum Erfassungsbereich.

Man unterscheidet zwischen "sichtbarem" und "unsichtbarem" Licht. Sichtbares Licht wird vom Menschen wahrgenommen und kann für eine Videoaufzeichnung z.B. durch Halogenscheinwerfer erzeugt werden.

Für den Menschen "unsichtbares" Licht ist z.B. Infrarotlicht. Mit Infrarotscheinwerfern können Videoaufzeichnungen ohne Qualitätseinbußen sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit durchgeführt werden. Für eine Videoüberwachungsanlage, die verdeckt montiert werden soll, kommt nur Infrarotbeleuchtung in Frage. Die Wellenlänge des ausgesendeten Lichts eines Infrarotscheinwerfers muss über 950 nm (Nanometer) betragen, damit es vom menschlichen Auge wirklich nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Der Erfassungsbereich muss gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Bei der Installation muss darauf geachtet werden, dass der Scheinwerfer nicht in die Kamera leuchtet (Blendgefahr), sondern auf den Erfassungsbereich ausgerichtet ist. Am besten ist die Platzierung direkt neben oder über der Kamera. Auch der Sonnenstand sowie Witterungseinflüsse und ausreichende Belüftung der Scheinwerfer sind zu berücksichtigen. Die Montage sollte auf jeden Fall von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

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Video-Sensoren

Durch zusätzliche Komponenten kann eine Videoanlage auch die Aufgaben einer Einbruchmeldeanlage übernehmen. Dazu müssen Alarmmelder (wie z.B. IR- oder Video-Sensoren) an einer speziellen Schaltzentrale angeschlossen werden.

Abhängig vom Meldertyp und der Schaltzentrale wird der gesamte Bildausschnitt oder nur ein bestimmter Bildbereich überwacht. So kann z.B. die Grundstückseinfahrt überwacht werden, ohne dass vorbeifahrende Autos oder vom Wind bewegte Bäume einen Alarm auslösen.

Es können aber nicht nur Bewegungen, sondern auch Rauch und Feuer erkannt werden.

Die Auswertung und Weiterschaltung des Alarms kann auf verschiedene Weise erfolgen:
·    Ein Warnton weist Sie auf den Alarm hin.
·    Ein Videorecorder wird automatisch eingeschaltet und zeichnet das Bild auf.
·    Eine Einbruchmeldeanlage wird aktiviert und löst akustischen oder stillen Alarm aus.

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Türsprechanlage

Kindern wird eingeschärft, niemals die Haus- oder Wohnungstür zu öffnen, wenn sie nicht wissen, wer draußen steht. Als Erwachsener beachtet man diese wichtige Verhaltensregel im Lauf der Zeit oft nicht mehr.

Leider stehen immer häufiger Trickdiebe vor der Tür. Erwachsene werden hinters Licht geführt – und ohne Gewaltanwendung gelangen die Diebe in Haus oder Wohnung. Der Phantasie der Täter sind dabei keine Grenzen gesetzt. Selten wird der Bewohner mit Gewalt in die Wohnung zurückgedrängt.

Über die Türsprechanlage kann man fragen, wer vor der Tür steht; durch einen Türspion kann der Ankömmling gesehen werden.

Beachten Sie bei der Installation von Türspionen, dass der Weitwinkel (Blickwinkel) des Türspions mindestens 180° beträgt und dass auch Ihre Kinder durchschauen können. Damit Ihre Kinder den Türspion nicht nur mit Hilfe von wackligen Stühlen erreichen können, empfiehlt sich der Einbau von zwei Türspionen. Einer in Augenhöhe Ihrer Kinder und einer für Sie.

Optimal sind hier Videotürsprechanlagen. Die Videokamera ”beobachtet” den Ankömmling, sobald er geklingelt hat. So kann der Klingelnde über einen Bildschirm von innen gesehen werden, außerdem kann er nach seinem Namen und der Absicht seines Besuches gefragt werden.

In einer guten Videotürsprechanlage sind alle wesentlichen Komponenten einer Videoüberwachung eingebaut: In der Außenstation befinden sich Kamera, Beleuchtung, Mikrophon und Lautsprecher sowie Klingeldrücker. Die Innenstation besteht aus Monitor, Mikrophon, Lautsprecher und dem Türöffner.

Bei der Installation der Außenstation einer Videotürsprechanlage müssen die Lichtverhältnisse berücksichtigt werden. Das Objektiv darf nicht direkt gegen das Sonnenlicht oder auf sehr helle oder stark reflektierende Flächen gerichtet sein (Blendgefahr). Bei unzureichenden Lichtverhältnissen bzw. in der Dunkelheit sollte sich automatisch Beleuchtung zuschalten.

Um die Außenstation vor Witterungseinflüssen zu bewahren, sollte sie in einem Schutzgehäuse untergebracht werden. Je nach Standort kann dabei eine Heizung für winterliche Kälte oder eine Ventilation für heiße Sommertage notwendig sein.

Im Fachhandel gibt es Videotürsprechanlagen in verschieden Größen (für das Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus mit mehr als 60 Wohnungen). Einige Anlagen lassen sich auch nachträglich erweitern; so kann man beispielsweise eine zweite Außenstation oder mehrere Innenstationen, mit der auch eine hausinterne Kommunikation von Stockwerk zu Stockwerk möglich ist, einrichten. Auch die Nachrüstung einer "normalen" Türsprechanlage zu einer Video-Türsprechanlage ist möglich, ohne dass die Leitungen ausgetauscht werden müssen.

Die Außenstation sollte unbedingt vor Sabotageangriffen geschützt sein. Weder die Kamera noch Leitungen dürfen deshalb zugänglich sein.

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Checkliste

Damit Sie die gröbsten Schwachstellen selbst herausfinden können, haben wir eine kleine Checkliste angefertigt. Jede Frage, die Sie mit einem „Nein“ beantworten, stellt eine Schwachstelle dar.

1.   Haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wer vor der Tür steht?

Ja o        Nein o

2.   Können Sie auch bei Dunkelheit erkennen, wer vor der Tür steht?

Ja o        Nein o

3.   Sind die installierten Lampen oder Scheinwerfer ausreichend?

Ja o        Nein o

4.   Können auch Ihre Kinder die Videoüberwachung bedienen?

Ja o        Nein o

5.   Sind die Kamera und die Anschlussleitungen gegen Sabotage (Beschädigung) geschützt?

Ja o        Nein o

6.   Ist sicher gestellt, dass die Videoüberwachungsanlage bei allen Wetterbedingungen (Wind, Schnee, Kälte, Sonne) einwandfrei funktioniert?

Ja o        Nein o

7.   Wurde die Anlage gemeinsam mit einer Fachfirma (Facherrichter) geplant und montiert?

Ja o        Nein o

8.   Wird die Videoanlage regelmäßig fachgerecht gewartet (Wartung, Instandsetzung)?

Ja o        Nein o

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Wichtig:
Die Außenstation sollte unbedingt vor Sabotageangriffen geschützt sein. Daher dürfen weder Kamera noch Leitungen zugänglich sein.

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