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so schützen Sie Haus und Hof...

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Grundüberlegung zum Einbruchsschutz 

Es muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es keinen absolut sicheren Schutz vor Einbruch und Diebstahl gibt, jedoch vielfältige Möglichkeiten, dem Einbrecher oder dem Dieb technische Hindernisse in den Weg zu legen, die er nur mit Schwierigkeiten und Lärm überwinden kann und die ihn viel Zeit kosten. Dadurch wird das Risiko, entdeckt zu werden, größer, und er lässt möglicherweise von seinem Vorhaben ab, um sich nach „leichterer Beute“ umzusehen.

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HausDiese Web-Seiten wollen Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Angebot an sicherungstechnischen Vorrichtungen vermitteln. Im weiteren sollten Sie sich bei einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle und vom Fachhandel über das breite Spektrum an Produkten, die für Ihr zu sicherndes Objekt in Frage kommen, beraten lassen.

Woran kann man einen vertrauenswürdigen Fachhändler und ein „gutes Produkt“ erkennen?
Diese Frage kann nur schwer beantwortet werden,
·    da nicht jeder Händler oder Hersteller, der viel Werbung macht, auch gute Produkte verkauft,
·    da nicht jedes preisgünstige Produkt qualitativ schlechter sein muss als ein teures,
·    da auch kleine und unbekannte Unternehmen genauso gute Produkte herstellen und verkaufen können wie die Marktführer,
·    da nicht nur Mitgliedsfirmen der Interessenverbände (z.B. interkey) gut ausgebildet sein müssen.

Fragen Sie auch Freunde und Verwandte, von denen Sie wissen, dass sich diese bereits Sicherheitsprodukte angeschafft haben.

Da der erste Eindruck mit entscheidend ist, gehen Sie zum Fachhändler und lassen Sie sich durch seine Ausstellung führen; so merken Sie schnell, wie gut Sie beraten werden. Stellen Sie ihm Fragen zu seiner fachlichen Qualifikation (fragen Sie ihn z.B., ob der Betrieb eine von der VdS anerkannte Errichterfirma ist) und zu seinen Service-Leistungen.

Besuchen Sie mehrere Händler – dadurch lernen Sie verschiedene Produkte, Hersteller und Preise kennen. Lassen Sie sich nicht zu schnell zu einer Auftragsvergabe überreden.

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Gebäudesicherung

Die folgenden Kapitel stellen den Hauptteil dieses Web-Seiten dar. Sie beschreiben, welche Möglichkeiten es gibt, dafür zu sorgen, dass ein Einbrecher nicht in Ihr Haus oder Ihre Wohnung eindringen kann (oder zumindest, wie man es ihm erheblich erschweren kann).

Fenster
Gitter, Rolläden, Fensterläden
Türen
Schlösser
Stahlschränke (Tresore)
Einbruch- und Überfallmeldeanlagen

Im Falle eines Einbruchs hilft Ihnen Ihre Versicherung, den Schaden finanziell zu ersetzen. Ideelle Schäden können nicht ersetzt werden. Hierzu gehören z.B.
·    Erbstücke,
·    Andenken und Geschenke zu besonderen Ereignissen, wie z.B. Hochzeit oder Geburt,
·    Erinnerungsstücke und Fotos aus Ihrer Kindheit, von Freunden, Verwandten oder vom Urlaub.

Sehr schlimm wird jedoch von vielen Einbruchgeschädigten das Gefühl empfunden, dass eine oder mehrere unbekannte Personen während ihrer Abwesenheit in ihrer Wohnung oder ihrem Haus waren. Auf der Suche nach Beute wurden von den Einbrechern alle Schränke durchwühlt und die Wäsche aus dem Schrank gerissen – hier werden nämlich häufig Wertsachen "versteckt".

Einbrecher scheuen sich nicht, in die tiefste Privatsphäre vorzudringen.

Noch schlimmer ist es, wenn der Einbruch erfolgte, während die Wohnungsbesitzer schlafend in den Betten lagen. Sie waren den Tätern hilflos ausgeliefert. Was wäre gewesen, wenn sie wach geworden wären und einen Einbrecher auf frischer Tat überrascht hätten? ...
Zurück zum Thema, denn wir wollen Ihre Angst nicht weiter schüren – das machen schon viele andere Medien. Wir wollen Ihnen mit einer Vielzahl von Informationen helfen.

Aufgrund der großen Anzahl von unterschiedlichen Produkten kann nicht jedes einzelne beschrieben werden. Wir haben versucht, die wichtigsten auszuwählen, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können. Dadurch sind Sie auf ein Gespräch mit einem Fachhändler vorbereitet. Einige Kapitel werden Sie vielleicht auch erst nach dem Fachgespräch lesen (oder dann vielleicht ein zweites Mal), damit Sie die verschiedenen Begriffe den Produkten zuordnen können.

Bei einigen Produkten werden Sie sich vielleicht wundern, welch aufwendige Entwicklungsarbeiten und speziellen Werkstoffe benötigt werden, damit diese Produkte den raffinierten Tricks und gleichzeitig einem Gewaltangriff eines Einbrechers standhalten können. Einbrecher versuchen jedoch mit modernster Technik und rabiater Gewalt, in Ihre Wohnung einzudringen.

Eine Grundvoraussetzung für die Abwehr von Einbrüchen ist die konsequente Benutzung der bereits vorhandenen und der neu angeschafften Sicherungselemente. Dazu gehört z.B., dass Sie die Fenster schließen (nicht gekippt lassen) und die Wohnungstür zweimal abschließen, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen. Wenn Sie nicht in einer oberen Etage eines Hochhauses wohnen, dann ist ein gekipptes Fenster so sicher wie eine offen stehende Tür.

Da alles im Leben seinen Preis hat – wie z.B. ein Auto, das Haus oder die Wohnung und die Wohnzimmereinrichtung – haben auch die Produkte der Sicherheitstechnik ihren Preis. Allerdings hat die Sicherheitstechnik den Nachteil, dass sie ihren eigentlichen Wert nicht so deutlich darstellt wie ein neues Auto. ...aber die Sicherheitstechnik soll Sie viele Jahre zuverlässig schützen. Stellt man die Kosten dem Nutzungszeitraum gegenüber, dann relativieren sich die Kosten. (Für einen 14-tägigen Urlaub werden schnell mehrere tausend Euro bezahlt - eine Sicherungsanlage können Sie 10 Jahre oder länger nutzen.)

Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut – sichern Sie deshalb Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Teilschritten ab, zuerst natürlich die gröbsten Schwachstellen. Bei der Suche nach Schwachstellen helfen Ihnen auch erfahrene Beamte der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen. (Die Beratung erfolgt kostenlos. Die Adresse der Beratungsstelle finden Sie auf unserer Seite: Wichtige Organisationen - Polizeiliche Beratungsstellen und können Sie bei den Polizeistationen erfragen.)

Häufig haben wir uns bei der Erläuterung von Sicherheitsklassen auf die Richtlinien der VdS (VdS Schadenverhütung GmbH) oder die DIN-Normen bezogen. Richtlinien anderer Verbände oder Institutionen können dadurch nicht als schlechter bewertet werden! – Wir wollen Ihnen die Produkte der Sicherungstechnik erklären und nicht alle Regelwerke und Vorschriften der unterschiedlichen Verbände.

Durch die Bildung des europäischen Binnenmarktes werden diese nationalen Richtlinien und Normen in den nächsten Jahren durch europäische, z.B. CEN (Comité Européen de Normalisation – Europäisches Komitee für Normung), ersetzt.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung – besonders bei Versicherungsneuabschlüssen –, welche nationalen oder internationalen Richtlinien gefordert werden. Wegen des Freiwilligkeitscharakters dieser Normen müssen Sie im Falle auferlegter Obliegenheitspflichten die Erfüllung der technischen Regelwerke vertraglich mit dem Lieferanten vereinbaren.

Des weiteren ist es wichtig, dass vor dem Einbau von einbruchhemmenden Türen und Fenstern überprüft wird, ob das Mauerwerk z.B. das Fenster halten kann. (-> wegen des großen Gewichtes)

Deswegen ist es erforderlich, dass Sie von einem erfahrenen Fachhändler vor Ort – also in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung – beraten werden. Bevor Sie diesen Fachhändler in Ihre Wohnung einladen, lassen Sie sich von mehreren Fachhändlern in deren Verkaufsräumen beraten. So können Sie sich dann für den Händler und den Hersteller entscheiden, zu dem Sie volles Vertrauen haben.

Mieter müssen allerdings vor jedem Einbau und vor jeder Veränderung der Wohnung oder des Hauses den Vermieter um Erlaubnis fragen!


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Wie sollte das Haus oder die Wohnung gesichert werden?

Bei der Absicherung von Häusern und Wohnungen muss zwischen zwei Hauptgruppen unterschieden werden:
- Mechanische Sicherungen
- Elektronische Überwachungseinrichtungen
Des weiteren ist die Kombination mechanischen und elektronischen Sicherungen zu nennen.

Die Videoüberwachung ist eine weitere sinnvolle Überwachung.

Mechanische Sicherungen

Mechanische Sicherungen sollen das Eindringen von Einbrechern in den geschützten Bereich verhindern. Ist die eingebaute Sicherung erst einmal überwunden, kann der Einbrecher ungestört "arbeiten".

Bei der Verwendung mechanischer Sicherungen ist es wichtig, nicht nur die Eingangstür und die Fenster im Erdgeschoss zu sichern, sondern alle erreichbaren Türen und Fenster wie z.B. Kellertüren, Balkontüren oder Dachluken; außerdem muss jeweils die gesamte Türkonstruktion bzw. das gesamte Fenster gesichert werden, nicht nur eines seiner Bauteile.

Mechanische Sicherungen werden grundsätzlich nicht als "einbruchssicher" bezeichnet. Nichts ist sicher! Mit genügend Zeit, Werkzeug und Fachwissen kann in jeden geschützten Bereich eingedrungen werden. Ab einem bestimmten Sicherheitsgrad fehlen dem Einbrecher jedoch die erforderlichen Kenntnisse oder die nötige Zeit. Im Zusammenhang mit mechanischen Sicherungen spricht man statt dessen von "einbruchhemmend" bzw. bei Glas von “durchwurf-” und “durchbruchhemmend”.

· Elektronische Sicherungen

Einbruchmeldeanlagen (kurz: EMA) melden Angriffe zuverlässig weiter und sind eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Sicherung von Haus und Wohnung, wenn sie von einem versierten Fachbetrieb projektiert, installiert und regelmäßig gewartet werden.
Einbruchmeldeanlagen können das Eindringen von Einbrechern nicht verhindern, wirken aber häufig schon durch die Signalgeber am Gebäude auf Einbrecher abschreckend.
Findet ein Einbruchsversuch statt, so gibt es zwei Alarmierungsarten.
Zum einen den örtlichen „optisch-akustischen“ Alarm; damit sollen z.B. Nachbarn und Anwohner aufmerksam gemacht werden, damit sie – wenn notwendig – die Polizei benachrichtigen. (Wichtig: Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einbau und was sie bei Alarmauslösung tun sollen!)
Zum anderen den sogenannten „stillen“ Alarm; hierbei wird, für den Täter nicht wahrnehmbar, eine hilfeleistende Stelle alarmiert. Diese hilfeleistende Stelle kann z.B. ein gewerblicher Wachdienst sein, der die Polizei benachrichtigt oder eigene Sicherheitskräfte zum Objekt (Haus, Wohnung, Bank, Juwelier usw.) schickt.

· Kombination von mechanischen und elektronischen Sicherungen

Durch die Kombination von mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen lässt sich Ihr Eigentum am wirkungsvollsten absichern.
Wenn sich ein Ganove an Ihrem Eigentum (z.B. Haus/Wohnung, Auto, Gartenmöbel, Fahrrad,...) zu schaffen macht, dann soll die Einbruchmeldeanlage bereits den ersten Angriff melden. Die mechanischen Sicherungen sollen das Eindringen bzw. den Diebstahl möglichst lange hinauszögern.  Eine Videoüberwachungsanlage kann gleichzeitig alles aufzeichnen.

Videoüberwachung

Videoüberwachungsanlagen können jede Bewegung im überwachten Bereich aufzeichnen. Sie lassen sich auch mit einer Türsprechanlage koppeln.
Darüber hinaus wirkt die Kamera auf Straftäter häufig abschreckend, da ersichtlich ist, dass die Bewohner auf ihre Sicherheit achten.

Hinweis:
Wir möchten mit dieser Web-Seite die fachlichen Grundkenntnisse der Sicherungstechnik vermitteln. Trotz vieler Tipps und Hinweisen sollte die fachgerechte Planung und Installation einem Fachbetrieb überlassen werden. Einer Eigenplanung und -montage mit Bauteilen aus dem Baumarkt oder dem Elektronikversand wird abgeraten.

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Hier ist der Einbau z.B. von einbruchhemmenden Türen und Fenstern am einfachsten, da keine bestehenden Teile ausgetauscht werden müssen. Bei einer guten Einbruchssicherung geht man (bei einem Neubau) von Mehrkosten von etwa 3-5% der Baukosten aus.

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